
Omega-6-Fettsäuren stecken vor allem in Soja-, Sonnenblumen-, Traubenkern-, Raps- und Erdnussöl – meist raffinierte Öle aus großen Fabriken. In der heutigen Ernährung liegt das Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 oft bei etwa 1:20 bis 1:30; Ernährungsfachleute empfehlen ein ausgewogeneres Verhältnis.
Raffinierte Pflanzenöle werden meist bei hohen Temperaturen und oft mit Lösungsmitteln hergestellt, um die Ausbeute zu erhöhen. Früher aß man Schmalz, Rindertalg und traditionell gepresste Pflanzenöle – das Verhältnis der Fettsäuren war damals ausgeglichener.
Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren gehören beide zu einer ausgewogenen Ernährung. Viele Fachleute raten heute dazu, bewusster auf ihr Verhältnis zu achten und Öle aus verschiedenen Quellen zu verwenden.
Deshalb verwende ich gern ab und zu Oolong-Teesamenöl: Teesamenöl – wie auch Kamelienöl – gilt als das „Olivenöl des Ostens“ und bringt Abwechslung in die Ölauswahl der Küche.